Bamberg, Neurochirurgische Klinik

Prof. Dr. Dr. Günther C. Feigl  informierte mich über das im April 2013 neu gegründete interdisziplinäre Schädelbasiszentrums Bamberg. Hier bietet man Beratung und Behandlung im Bereich der gesamten Schädelbasis, u.a. Trigeminusneuralgie. Ebenso Beratung und Durchführung von radiologischer Behandlung.

Klinikum-Bamberg, Neurochirurgie

Hier lesen Sie das Info-Schreiben von Prof. Dr. Dr. Feigl als Word-Datei (Stand Jan. 2016)

Hier können sich Patienten nach telefonischer Terminvereinbarung zur Beratung und Therapieplanung vorstellen: E-Mail: guenther.feigl@sozialstiftung-bamberg.de
Privatsprechstunde: (0951) 503-12181
Schädelbasis-Sprechstunde: MVZ Sprechstunde: (0951) 51939370
Mittwoch 10:00 – 14:00 Uhr, Bugerstraße 80, 96049 Bamberg

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14 Antworten auf Bamberg, Neurochirurgische Klinik

  1. Klemczak Margit sagt:

    hallo
    Im Mai 2018 bin ich in der Neurochirurgie von Prof. Feigl nach Janetta operiert worden und seidem bin ich schmerzfrei. Was für ein Segen.
    Nun zu meiner Geschichte:
    Seid ungefähr 10 Jahren hatte ich eine Trigeminusneuralgie re.
    Am Anfang wusste ich nicht was das ist, ich dachte es wären Zahnschmerzen. Bin von einem Zahnarzt zum anderen gegangen: War meist einmal die Woche dort, es wurde blombiert, Nervenwurzel behandelt, Zahnwurzeln operiert, Botox gespritzt u.s.w. Bis mir irgendwann jemand den Rat gab zum Neurologen zu gehen. Dieser stellte dann gleich eine Trigeminusneuralgie fest. Er stellte mich auf Carbamazapin ein nachdem eine Lyricatherapie keinen Erfolg brachte. Nach einiger Zeit war ich schon bei 1500 mg Carbamazepin angelangt. Die Schmerzen wurden weniger und auch die Schmerzintervalle länger. Dazu stellte sich dann aber nach ungefähr zwei Jahren eine Depression ein. Mir ging es sehr schlecht. Die Schmerzen wurden mehr, trotz der hohen Dosis des Carbamazepin und die Intervalle wurden kürzer. Außerdem hatte ich ca. 5- 10 kg zugenommen. Ich war ständig müde und ausgepowert. Mit Mühe und Not konnte ich meine Arbeit als Krankenschwester noch bewältigen. Wegen meiner Depression wurde ich krank geschrieben und besuchte 8 Wochen lang eine Tagesklinik. Von dort aus ging ich wieder zum Neurologen da die Trigeminusschmerzen unerträglich wurden. Inzwischen war ich bei der toxischen Grenze des Carbamazepins angelangt und der Neurologe verschrieb mir noch ein anderes Medikament dazu. Das habe ich allerdings nicht vertragen, ich bekam starkes Zittern und Schweißausbrüche.Von der Depression her ging es mir langsam besser, aber die Trigeminusneuralgie bestimmte mein ganzes Leben. Ständig diese Schmerzattacken, oft alle paar Minuten, einschießend, brennend und auch in der Nacht wachte ich oft deswegen auf.Ich versuchte mit Akupressur die Schmerzattacken zu beherrschen, was mir in den seltesten Fällen gelang, manchmal war der Schmerz einfach ein bisschen besser auszuhalten.Der Neurologe überwies mich zum MRT mit dem Befund dass man da chirurgisch nichts machen könnte, wieder eine Hoffnung dahin. Irgendwann war ich von den Medikamenten und der wöchentlichen Blutabnahme (wegen der toxischen Grenze des Carbamazapins) so genervt dass ich auf Anraten einer Freundin zu einem Homeopathen ging. Dieser machte eine ausführliche Anamnese und es gelang ihm mit Hilfe verschiedenster Globuli die Medikamentenzufuhr zu verringern und nach 2 Jahren nahm ich kein Carbamazepin mehr ein. Manchmal hatte ich gar keine Schmerzen mehr und manchmal kam die Trigeminusneuralgie zurück und ich bekam wieder Globuli und es ging dann wieder eine Zeit lang einigermaßen gut. Dieses Spiel ging dann ca. 5 Jahre so. Dann wurden die Schmerzen wieder unerträglich, oft kam ein Dauerschmerz mit dazu. Da ich ja im Krankenhaus arbeite fragte ich in der Neurologie nach den neuesten Erkenntnissen und Therapien nach und da empfahl man mir Prof. Feigl. im Haus. Ich machte im Neuronetz einen Termin aus. Es dauerte dann nochmals ca. 3 Monate bis alle Untersuchungsergebnisse vorlagen und siehe da Prof. Feigl. konnte eindeutig zwei Nervenkontakte mit Gefäßen im MRT sehen. Zwei Monate später wurde ich dann von Prof.Feigl. nach Janetta operiert und bin seidem schmerzfrei. Die Operation dauerte damals 4 Stunden und es war schwierig die Gefäß-Nervkontakte zu lösen und Teflonplättchen unterzulegen,aber Prof Feigl. hat es geschafft. Ich bin ihm sehr dankbar dafür. Die ersten fünf Tage nach der Operation ging es mir nicht gut, ich hatte starke Übelkeit und mussßte auch erbrechen. Außerdem hatte ich eine Woche lang Gleichgewichtsstörungen, die aber auch langsam besser wurden. Das einzige was mir jetzt 5 Monate nach der Operation noch geblieben sind ist ein Pelzigkeitsgefühl an der Zungenspitze und in der re. Gesichtshälfte. das kann lt. Prof Feigl. aber auch noch besser werden oder auch ganz verschwinden.
    Fazit: ich würde die Operation auf jeden Fall wieder machen lassen , da ich nun keine Schmerzen mehr habe und sehr sehr viel an Lebensqualität gewonnen habe.
    Vielen vielen Dank an Prof. Feigl und sein Team

  2. Heinz Fehler sagt:

    Die ersten Schmerzen fingen vor 10 Jahren an.Mein Hausarzt diagnostizierte sofort TN und verschrieb mir gängige Schmerzmittel, die jedoch keine Wirkung zeigten. Nach Recherchen in Internet habe ich herausgefunden, dass Carbamazepin das einzige wirksame Medikament bei TN Ist. Mein Arzt verschrieb mir 300 mg pro Tag, was keine Linderung brachte. Die Anfälle wurden immer heftiger und dauerten immer länger. Dann gab es monatelang „Auszeiten“, wo ich überhaupt keinen Schmerz verspürte. Das CBZ setzte ich dann ab, da ich glaubte, ich wäre das Leiden los. Doch es kam zurück und zwar schlimmer als zuvor. Der schlimmste Anfall dauerte eine ganze Nacht !
    Inzwischen behandelte mich ein Neurologe, der die Dosierung auf 1200 mg pro Tag erhöhte. Dies zeigte nur bedingt Wirkung, da der Dauerschmerz erhalten blieb und durch Rasieren oder Zähneputzen plötzlich zu unerträglichen Blitzen führen konnte. Auszeiten gab es inzwischen auch nicht mehr. So konnte es nicht weitergehen.
    Ich setzte meine ganze Hoffnung auf eine OP. Es wurde eine MRT gemacht.
    Der Radiologe sah sich die CD an und eröffnete mir, dass eine OP in meinem Fall nicht infrage käme, da man die Ursache für den Schmerz auf der CD nicht erkennen kann. Das war eine grosse Enttäuschung, zumal mein Neurologe der gleichen Meinung war. Um sicher zu gehen, habe ich noch einen 2. Neurologen konsultiert, auch er schloss eine OP aus.
    Es dauerte nicht lange, da bekam ich einen Dauerschmerz an der Oberlippe
    und im Kieferbereich. Das Schlucken war extrem schmerzhaft, rasieren unmöglich und Zähneputzen ebenso. In kürzester Zeit nahm ich 8 kg ab. Meine Familie und ich waren völlig verzweifelt. Nachdem uns die Neurologen keinen Spezialisten für Trigeminus nennen konnten, suchten wir intensiv im Internet. Wir wurden fündig !
    Herr Prof. Dr. Dr.G.Feigl, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie im Klinikum Bamberg ist auf Trigeminusneuralgie spezialisiert und hat langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Die Kommentare der von ihm und seinem Team Operierten haben mir grosse Hoffnungen gemacht. Ich habe sofort Kontakt mit seinem Büro aufgenommen und bekam einen Termin im Mai 2018. Herr Prof. Feigl nahm sich viel Zeit für mich. Er hat sich meine CD angesehen und sofort eindeutig die Stelle erkannt, die der Auslöser für die TN Schmerzen sein könnte. Eine OP nach Janetta hält er in meinem Fall für aussichtsreich. Er bespricht mit mir das Für und Wider dieser OP und nimmt sich Zeit für meine Fragen. Ich fühle mich bestens aufgehoben. Endlich ein Hoffnungsschimmer, dass dieses Leid ein Ende haben kann. Am 10.07.2018 bin ich von Prof. Feigl und seinem kompetenten Team operiert worden. Seitdem ich aus der OP aufgewacht bin, verspüre ich nicht den geringsten TN Schmerz. Seit 3 Wochen bin jetzt absolut schmerzfrei. Das CBZ muss ich langsam ausschleichen.
    Es ist unvorstellbar, wir können es noch nicht ganz begreifen. Die ganze Familie ist überglücklich, dass ich durch diese OP wieder Freude am Leben haben kann.
    Ich kann alle Betroffenen nur ermuntern, nicht aufzugeben. Gehen Sie zu einem Spezialisten ! Nur er kann Ihre CD optimal auswerten und Sie beraten, ob und wie Ihnen geholfen werden kann.
    Mein ewiger Dank gilt Herrn Prof. Dr.Dr. Feigl und seinem Team. Sie haben mir eine neue Lebensqualität ermöglicht.

  3. Hannes S. sagt:

    Die ersten Schmerzen traten 2010 auf im Alter von 29 Jahren. Ich wohne in Österreich und so wurde ich zum ersten mal dort 2015 operiert – ohne Erfolg.
    Danach wollte ich von dem „besten“ Neurochirurg operiert werden. Meine Entscheidung fiel auf Dr. Feigl. Zumal ich dazu auch sein Interview im Buch von Simone Brockes las. Nach der OP Anfang Mai 2018 bei Dr. Feigl war ich sofort schmerzfrei. Meinen Bericht über den Verlauf meiner TN können Sie hier lesen.

  4. Anton Kaiser sagt:

    Seit März 2016 litt ich an unerträglichen wahnsinnigen Schmerzen und Verkrampfungen meiner rechten Gesichtshälfte. Ich konnte während dieser Anfälle nicht mehr sprechen. Trotz der Behandlung eines Kieferchirurgen (mir wurde ein Zahn gezogen, der auch wirklich krank war) bekam ich keine Linderung der Beschwerden. Immer wieder dieselben starken wahnsinnigen Schmerzen. Der Kieferchirurg überwies mich an einen Neurologen, der mich mit dem entsprechenden Medikament (Carbamazepin 400 mg) langsam einstellte. Ich bekam dadurch zwar eine Linderung, doch die Schmerzen traten in unterschiedlichsten Situationen auf und nebenbei spürte ich die Nebenwirkungen der Tabletten. (Bin bei der Höchstdosis von 1400 mg /Tag angelangt)
    Auf Anraten von 2 Personen in unserer Stadt, die aber schon vor 10 bzw. 20 Jahren am Trigeminus operiert worden sind, suchten wir im Internet nach einem Neurochirurgen der diese schwierige Op erfolgreich durchführt.

    Da kamen wir sofort auf die Bruderwald Klinik in Bamberg und den sagenhaften Prof. Dr. Dr. med. G.C. Feigl. eine Kapazität und eine Seele von Mensch. Hier darfst Du Patient sein und er hört dir zu. Er nahm sich Zeit informierte und untersuchte mich, doch trotz allen MRT und CT, sah er nur eine winzige Stelle am Trigeminus, die aber unmöglich diese Schmerzen verursachen konnte.
    Nach 3 maligem Vorstellen bei ihm im Neuronetz Bamberg schlug er mir vor, dass er zwar operieren könnte aber er nicht sagen kann was in meinen Kopf los ist bzw. ob die Schmerzen danach weg sind.

    Ich entschloss mich zur Op. Es war eine harte Entscheidung, aber ich hab es nicht bereut. Bei der Op sah Herr Prof. Dr. Feigl, dass eine Vene auf den Nerv gedrückt hat und dass um diese Vene verklebtes Gewebe war, das er erfolgreich entfernte.

    Die Medikamente soll ich nun noch ein paar Wochen weiter nehmen und dann schleichend Absetzen.
    Nach einer Woche Klinik Aufenthalt nur größtes Lob an das ganze Personal ob Station 11 oder Intensiv, sowie das Neuronetz-Team, trete ich jetzt meine Reha an und werde dann wieder berichten wie es mir nach den Absetzten der Tbl. erging.
    Ich kann nur jeden Raten: traut Euch es ist ein schwerer Weg, aber es lohnt sich.

    Hallo Herr Reuter,

    da Sie mich gebeten haben, dass ich mich bei Ihnen, nach dem Absetzen der Tabletten, noch einmal melden soll, tue ich es hiermit. Ich bin seit dem 7. Dezember 2017 frei von Carbamacepin. Ich habe die Tabletten im 14tägigem Abstand Anfangs zu je einer viertel bzw, später halben Tabl. abgesetzt.
    Ich bin seit der Op schmerzfrei, auch beim und nach dem Absetzten verspürte ich keinerlei Schmerzen.
    Den Entzug der Tablette hingegen machte schon einige Probleme, ich klagte über nervliche Stimmungsschwankungen, ab und zu leichte Kopfschmerzen und des öfteren Magenprobleme wie Schlechtsein mit Kreislaufschwächen.
    Am 17.1.18 habe ich mein Abschlußgespräch bei Herrn Prof. Dr. Dr. med. Feigl in Bamberg, dem ich wirklich nochmal nur großes Lob und meinen größten Dank und Respekt aussprechen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Anton Kaiser

  5. Dieter Hansen sagt:

    Hallo und mein Name ist Dieter und ich bin 64 Jahre.

    Ich leide seit ca. 17 Jahren mit Unterbrechung an einer Trigeminusneuralgie. Seit einem Jahr habe ich trotz steigender Dosis von Carbamazepin (1200mg tgl.) immer häufiger Schmerzattacken. Bei mir sind mittlerweile alle 3 Äste betroffen.
    Sprechen und Essen war nur unter starken Schmerzen möglich. Aber das kennt ja jeder betroffene selbst.
    Ich musste was tun und war daher bei mehreren Neurologen in meiner Bayreuther Umgebung. Keiner konnte auch nur annähernd helfen geschweige denn beraten.
    Im Klinikum Bayreuth habe ich mich über eine OP nach Jannetta informiert. Da wurde mir eine Cyberknifebehandlung vorgeschlagen weil meine Neuralgie sich bereits in eine Neuropathie gewandelt hat und ich eine kardiale Vorerkrankung habe.
    Daraufhin war ich in der Uniklinik Heidelberg vorstellig weil nur diese einen Vertrag mit der TK Versicherung hat. Da wiederum wurde mir zu einer OP geraten, weil da die Erfolgsquote besser sei und die Risiken bzw. Nebenwirkungen geringer wären.
    Dann habe ich einen Termin in der Uniklinik Erlangen für eine OP-Beratung gemacht. Da wurde mir zu einer Strahlenbehandlung geraten und auch gleich ein Termin zu einem Beratungsgespräch vereinbart. Dort wurde mit mir eine LINAC-basierte stereotaktische Bestrahlung des rechten Nervus Trigeminus besprochen. Ich hatte Angst und habe um Bedenkzeit gebeten.
    Und dann war da eine Zeitschrift von Sozialstiftung Bamberg bei mir im Briefkasten mit einem Beitrag von Prof. Dr. Dr. Feigl über Schmerz und Zucken im Gesicht. Ein Glücksfall zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe mich per Mail um ein Gespräch beworben wo auch 10 Minuten später ein Anruf
    bei mir ankam und ein kurzfristiger Termin vereinbart wurde.
    Prof. Feigl hat sich bei diesem persönlichen Gespräch sehr sehr viel Zeit genommen und mir eine operative Behandlung vorgeschlagen. Dann die Voruntersuchungen und die OP terminiert .
    Ich wurde dann am 5.9.2017 von Herrn Prof. Feigl operiert.
    Ich hatte seit der OP keine Schmerzattacken mehr und habe das Carbamazepin von 1200mg auf
    300mg reduziert. Ich werde dies weiter ausschleichen. Jetzt habe ich wieder ein schmerz- und schwindelfreies Leben.
    Ich bedanke mich recht recht herzlich bei Prof. Dr. Dr. Feigl und seinem Team.
    Dieter Hansen

  6. Walter Barth sagt:

    Ich leide seit 30 Jahren an einer Trigeminusneuralgie rechts in Verbindung mit MS. 1998/99 und 2000 wurden bereits Glycerolrhizolysen und 2004 wurde eine Thermokoagulation des Ganglion Gasseri durchgeführt. Jedoch alles ohne Erfolg. Seit 3 Jahren waren die Schmerzen medikamentös nicht mehr in den Griff zu bekommen. Die hochdosierten Tabletten halfen nur kurz und machten mich müde, abends kam noch Schwindel hinzu. Ein normales Leben war nicht mehr möglich.

    Ein Bekannter stellte den Kontakt zu Herrn Prof. Feigl an der Neurochirurgie am Bamberger Klinikum her. Ich bekam kurzfristig einen Termin. Mit Hilfe neuer MRT Aufnahmen sah Prof. Feigl eine Gefäßschlinge an den Trigeminus-Nerv grenzen. Obwohl die Erfolgsaussichten aufgrund meiner Krankheitsgeschichte deutliche geringer eingeschätzt wurden, habe ich mich zu einer OP entschlossen. Bei mir wurde eine minimalinvasive mikrovaskuläre Dekompression nach Janetta über einen minimalinvasiven Zugang durchgeführt.

    Die OP verlief ohne Probleme, ich war sofort schmerzfrei. Aufgrund meines schlechten Allgemeinzustandes vor der OP brauchte ich etwas länger um wieder auf die Beine zu kommen. Nach einem anschließenden Reha-Aufenthalt bin ich jedoch als neuer Mensch nach Hause zurückgekehrt.

    Meine Medikamente wurden auf ein Minimum reduziert. Schmerzen sind nach wie vor weg. Nur bei ungewöhnlichen oder schnellen Bewegungen tritt der altbekannte Schmerz kurz wieder auf.

    Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein und die OP, welche andere Kliniken abgelehnt haben, gewagt zu haben. Würde allen empfehlen, je früher, je besser.

    Vielen Dank an Prof. Feigl und sein gesamtes Team.
    Walter Barth

  7. Ingrid Hofmann sagt:

    Ich wurde in der Neurochirurgie am Bamberger Klinikum von Herrn Prof. Feigl
    minimalinvasiv operiert, d. h., mit einer ca. 2 cm großen Schädelöffnung
    hinterm Ohr. Am Freitag war ich zur ersten Kontrolle, die Wunde schaut gut aus, ich habe dort ein Hautpflaster, was sich mit der Zeit auflöst.
    Carbamazepin reduziere ich wöchentlich um 100 mg. Ich nehme es seit 2014.

    Herr Prof. Feigl ist ein ausgezeichneter Operateur.
    Ich selbst und auch meine Tochter haben im Internet recherchiert und sind so auf Herrn Prof. Feigl gestossen. Ich habe während des ersten Gespräches sofort zu ihm Vertrauen gehabt und einer Operation zugestimmt. Mein Leidensdruck war auch schon sehr gross, ich konnte kaum essen sowie sprechen, der leichteste Windzug zwang mich daheim zu bleiben, Nase putzen und Gesicht eincremen ging auch nicht. Ich kann es jetzt fast immer noch nicht glauben, dass ich wieder normal leben kann.
    Die Technik hat mir während der Zeit insofern geholfen, dass ich zumindest über WhatsApp kommunizieren konnte.
    Hoffen wir, dass es so bleibt.
    Ingrid H.

  8. G. Metzner sagt:

    Seit ca. 2 Jahren litt ich (weiblich, 69 Jahre) unter einer heftigen, sehr schmerzhaften Trigeminus-Neuralgie. Alternative Medizin wie auch Schulmedizin konnten mir – wenn überhaupt – nur zeitweise und unzulänglich helfen und die unerträglichen Schmerzen minimal mindern. Im letzten halben Jahr hat sich das Krankheitsbild weiter verschlechtert. Die Schmerzen kamen in immer kürzeren Abständen, am Schluss alle 5 – 10 Minuten.

    Ab diesem Moment war mir klar, dass ich so nicht weiterleben konnte. Meine Tochter hat dann im Internet nach Hilfe gesucht und ist –welch ein Glücksfall- auf Herrn Prof. Dr. Dr. med. Günther Feigl im Klinikum Bamberg, gestoßen. Noch am gleichen Tag konnte ich einen ersten Untersuchungstermin wahrnehmen. Mir wurde sehr ausführlich und in verständlicher Form mein Krankheitsbild erklärt. Es zeigte sich, dass nur eine Operation dauerhaft helfen könne.

    Übrigens wurde bereits ein Jahr vorher mittels MRT mein Kopf untersucht. Damals erklärte man mir, es sei keine Ursache für die heftigen Schmerzen erkennbar. Prof. Feigt hat diese ein Jahr alten Bilder im PC aufgerufen und hat mir zeigen können, dass damals bereits der ursächliche Defekt vorhanden war. Auch MRT-Bilder sind eben nur so gut wie der, der diese beurteilt.

    Im März 2017 wurde ich dann von Herrn Prof. Feigl im Klinikum Bamberg am Kopf operiert. Mein Schädel wurde hinter dem rechten Ort geöffnet und der irritierte Trigeminus-Nerv mittels Teflon-Schwämmchen ab gepolstert, sodass die schmerzauslösenden Kontakte zu Blutbahnen usw. unterbunden waren (hoffentlich habe ich das als Laie richtig erklärt). Bereits im Aufwachraum nach der OP war ich absolut schmerzfrei! Nicht einmal die OP-Wunde bereitete mir Schmerzen. Ich hatte zwar mit der Linderung der Schmerzen gerechnet und auch erhofft, aber dass ich sofort absolut schmerzfrei bin, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Nach 10 Tagen Krankenhaus-Aufenthalt durfte ich nach Hause. Bis heute, also 3 Monate nach der OP, bin ich weiterhin schmerzfrei.

    Für mich, aber auch für andere Ärzte, die mich und mein Krankheitsbild kennen, ist es mehr als erstaunlich, dass Prof. Feigl offensichtlich einen Weg gefunden hat, eine Trigeminus-Neuralgie dauerhaft zu beseitigen. Ich war und bin mit dem Behandlungsverlauf mehr als zufrieden. Obendrein muss ich auch das Klinikum Bamberg, also die Intensiv- wie auch die Pflegestation und das Ärzteteam um Prof. Feigl loben. Es gab keinen Anlass, irgendetwas zu kritisieren. Prof. Feigl war für mich ein Glücksfall. Ich jedenfalls bin ihm sehr dankbar für die fachlich herausragende Hilfe.

    Beste Grüße
    Metzner G.

  9. Joachim Rudolph sagt:

    Über die Schmerzen dieser Krankheit wird jeder, der davon betroffen ist, sich selbst ein Bild machen können. Deshalb möchte ich darauf nicht weiter eingehen.
    Meine Schmerzen stellten sich vor ca. 4 Jahren ein . Um den Grund des Schmerzes zu finden, fing ich beim Hausarzt, HNO-Arzt, Kieferspezialisten, Zahnarzt, u.s.w. an, bis sich letztendlich die Trigeminusneuralgie des Nervus mandibularis herausstellte.
    Durch Recherchen im Internet bin ich auf Prof. Feigl im Klinikum Bamberg gestoßen.
    Bei meinem ersten Besuch bei Prof. Feigl wurde mir diese Krankheit anhand einer von mir gemachten Kernspintomographie in Jena erst einmal so richtig erklärt, dass sich auch ein normaler Mensch ein Bild von dieser Krankheit machen konnte.
    Mir wurden durch Prof. Feigl verschiedene Arten der Behandlung dargelegt, und ich entschloss mich letztendlich für die effektivste, eine OP. Es wurde mir erst einmal das Medikament Carbamazepin 400mg 4 mal täglich verordnet. Sollte dieses Medikament eventuell helfen, und die Leber keinen Schaden davon tragen, wäre dies auch in Ordnung. Anfänglich hat dieses Medikament auch so ca. ein knappes Jahr geholfen und dann schlagartig nicht mehr. Daraufhin rief ich wie vorher vereinbart bei Prof. Feigl an, und es wurde ein OP-Termin im Klinikum Bamberg festgelegt.
    Am Anreisetag wurden die üblichen Gespräche über Risiken und Nebenwirkungen dieser OP und auch über die Nachwirkungen der Narkose geführt. Danach wurde nochmals eine Kernspintomographie durchgeführt, anschließend ging es auf Station.
    Am nächsten Morgen wurde ich gegen 8Uhr30 zur Vorbereitung der OP abgeholt. Der Anästhesist sagte mir, das jetzt der schmerzhafteste Teil der OP käme und gab mir eine Spritze, setzte mir ein grünes Häubchen auf, und das war das Letzte, was ich noch mitbekam.
    Gegen 14Uhr30 bin ich dann auf der Intensivstation wieder aufgewacht. Meine Gedanken und Reaktionen waren sofort wieder da. Natürlich hatte ich sehr starke Kopfschmerzen, aber die Schmerzen welche die Trigeminusneuralgie verursachte, waren völlig weg. Schmerzen von der OP am Kopf und der Narbe hinter dem Ohr hatte ich nicht.
    Am nächsten Tag gegen 14Uhr, wurde ich wieder auf Station gebracht. Die Kopfschmerzen hatten in dieser Zeit schon merklich nachgelassen.
    Am vierten Tag war ich außer leichten Kopfschmerzen völlig schmerzfrei, und konnte mich schon uneingeschränkt bewegen. Die restlichen Tage vor meiner Entlassung plätscherten so dahin.
    Mein Gesamtaufenthalt in der Klinik betrug gerade einmal zehn Tage, die ich dann schmerzfrei und pfeifend (wirklich) verlies.
    Resümee: Nachhinein betrachtet, hätte ich diese OP gleich nach ihrer Feststellung, oder spätestens ein Jahr danach machen lassen müssen, denn so habe ich drei Jahre an Lebensqualität verloren.

  10. Joachim Reuter sagt:

    Herr H-P.B. (Name ist mir bekannt) schrieb (Auszug):

    Ich bin sehr froh, den Termin bei Prof. Dr. Dr. Feigl gemacht zu machen,
    er hat einen aufmerksamen, kompetenten, akribischen und sympatischen Eindruck vermittelt, insbesondere positiv meiner Meinung nach ist, das er nicht nur sein Fachgebiet gesehen hat, sondern auch die aus seiner Sicht relevanten anderen Fachgebiete ausführlich hat beleuchten lassen.
    Wenn er noch den Dauerschmerz, den ich jetzt mit konservativen HNO-Maßnahmen versuche zu lindern, mir noch einfach mal schnell weggezaubert hätte, dann wäre es komplett perfekt gewesen.

  11. Katharina Jeths sagt:

    Am 11.12.2015 wurde ich in Bamberg operiert und bekam an diesem Tage mein Leben zurück gegeben. Für mich ein Wunder!
    Am 10.12 wurde ich im Krankenhaus liebevoll aufgenommen und wirklich alle haben mir geholfen und ihrer menschlichen Art beigestanden. Schon bei meinem Erstkontakt erhielt ich nach fast 11 Jahren des stillen Kampfes zum ersten mal das Gefühl verstanden zu werden. Das die OP unumgänglich ist, war klar. Prof. Dr.Dr. G. Feigl wurde für mich der jenige der an meinen Dickschädel durfte. Ich haben ihn lange gesucht und sehr viel Respekt vor dem Eingriff. Aus dem Bauch heraus entschieden und das war die beste Entscheidung. Nur da ich ihm vertrauen konnte. Er ist ein Mensch der mich ernst genommen hat und mir zugehört hat. Er hat sich einem Bereich gewählt, wo zu viele schweigen.
    Seit dem OP Tag habe ich keinen TN Schmerz. Nur wer diesen Schmerz kennt, weis was Schmerzen sind. Für mich unfassbar nach den ganzem Leiden und Lügengeschichten, die ich zu hören bekommen habe.

  12. Johann Zieg sagt:

    Hallo Ihr Leidensgenossen,
    ich bin seit Mitte der 80iger Jahre von einer Trigeminusneuralgie betroffen
    und habe im Laufe der Jahre alle beschriebenen Szenarien durchgemacht. Ich will deshalb diesbezüglich nicht auf Einzelheiten eingehen und mehr darüber berichten, wie mir geholfen wurde und wird.
    Also, in erster Linie konnte ich die langen Jahre nur durchstehen, weil ich neben den Medikamenten der Schulmedizin (anfangs Vitamin B, dann ausschließlich Gabapentin, als das nebenwirkungsfreundlichste Mittel, bis zur Höchstdosis von 240mg ein, zum Schluss kam noch das Schmerzmittel Tramatol auch bis zur Höchstdosis hinzu. Trotzdem hatte ich noch sehr starke Schmerzen) in ständiger Behandlung bei einem Naturheilarzt war.
    Durch seine Neuraltherapie und die Einnahme weiterer homöopatischer Arzneimittel konnte ich ein einigermaßen normales Leben leben. Ich kann deshalb nur jedem empfehlen eine zusätzliche Behandlung auf naturheilkundlicher Basis bei einem Naturheilarzt, bitte nicht Heilpraktiker,
    anzustreben. Auf Anfrage gebe ich gerne Name und Anschrift meines Naturheilarztes bekannt.
    Im Laufe der Jahre wurde mir natürlich auch die Thermokoagulation oder Durchtrennung des Nervs angeboten, was ich jedoch wegen der Nebenwirkungen und vor allem der geringen Erfolgsaussichten ablehnte.
    Da nach einer solchen erfolglosen Behandlung keine naturheilkundliche
    Behandlung mehr hilft, sind diese Behandlungen bis heute nicht zu empfehlen. Des weiteren wurde in den letzten 10 Jahren mehrmals zur Kernspintomographie geschickt. Im Befund des Radiologen stand jedoch immer, dass kein Störfaktor zu erkennen sei und das Leiden eine andere Ursache haben muss.
    Im Jahr 2012 und noch mehr 2013 erfolgte, trotz oben beschriebener Behandlungen, eine Zunahme der Schmerzen bis ins unerträgliche mit dem Wunsch zu sterben.
    Als es also am Schlimmsten war hatte ich das Glück, dass mich meine
    Nervenärztin zu einem neu in der Praxis mitarbeiteten Neurochirurgen überwies. Wie sich herausstellte handelte es um einen auf dem Gebiet Trigeminus erfahrenen Facharzt. Diesem Spezialisten legte ich die Bilder aus der Kernspintomographie vor und siehe da, er erkannte nicht nur einen, sondern mehrere Störfaktoren. Ich faste sofort Vertrauen in ihm und ließ von ihm nach Jannetta operieren.
    Von der bei mir sehr schwierigen OP bekam ich nichts mit und habe auch keinerlei Nachwehen. Ich erwachte nach der 2,5 bis 3 stündigen OP mit klarem Kopf und habe seit dem keinen dieser sehr schmerzhaft einschießenden Schmerzen mehr. Allerdings bin ich, man sagt aufgrund
    der fast 30jährigen Neuralgie, nicht beschwerdefrei. Meine Restschmerzen
    sind nicht halb so stark wie vor der OP. Meine Lebensqualität ist wieder hergestellt und ich erfreue mich täglich am Leben und dass obwohl ich noch bis 1200mg Gabapentin und gelegentlich auch eine Schmerzmittel
    nehme.
    Ich empfehle jedem TN Patienten die OP über sich ergehen zu lassen, je früher desto größer ist die Change beschwerdefrei zu werden. Von den mir bekannten operierten Leidensgenossen hat noch keiner die OP bereut.
    Mein Operateur war. Prof. Dr. Dr. Günther C. Feigl in der Sozialstiftung Bamberg im Klinikum Bamberg.
    Dieser erfahren Arzt hat auch Erfahrung mit Patienten, bei denen tatsächlich in der Kernspintomographie kein Störfaktor erkennbar ist.
    Er sagt, oft kann man den Störfaktor erst erkennen, wenn man an den Nerv herankommt und er hat auch solchen Patienten schon operiert und geholfen.

    Liebe Leidensgenossen, nach dem bekannt ist, dass der schmerz nur durch Störfaktoren am Nervenstamm hervorgerufen wird, sollten sich alle Patienten, auch bei denen die Kernspintomografie keinen Störfaktor anzeigt, trotzdem operieren lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Johann Zieg

  13. Joachim Reuter sagt:

    Bamberg, 16.02.2015
    Erika Rotter schrieb: Ich hatte so viele Schmerzen, dass ich es nicht mehr aushielt. Da ging ich zu Dr. Feigl und ließ mich beraten, was ich machen soll. Wir gingen auf einen Nenner: am Besten zu operieren.
    Da ging ich ins Bamberger Krankenhaus und ließ mich von Dr. Feigl operieren. Die OP dauerte 2 Stunden und verlief sehr, sehr gut.
    Und nachher hatte ich keine Schmerzen mehr.
    Danke an Dr. Feigl.

  14. Ella Temschenko sagt:

    Die Symptome der Trigeminusneuralgie sind bei mir, nach einer Grippe im Januar 2008, aufgetreten.

    Trotz starker Medikamente wurden die Symptome immer intensiver. So dass ich im Oktober 2011 meine Arbeit aufgeben musste und seitdem erwerbsunfähig bin.

    Die Behandlung wurde konservativ durchgeführt und führte schließlich zu ausgeprägten Nebenwirkungen. Als mir die Ärzte mitteilen, dass meine Leber auf Grund der sehr starken Tabletten und Medizin, sich langsam zersetzt, musste ich mich für eine OP entscheiden.

    Die OP wurde im Bamberger Klinikum, durch den Oberarzt Dr. G.Feigl im November 2013 durchgeführt. Dies war die Beste Entscheidung. Denn seit der OP bin ich absolut schmerzfrei.

    Ich bin dem Dr. Feigl hierfür sehr, sehr dankbar!!!

    Ich hoffe dass meine Information hilfreich sein könnte und den Patienten, die sich nicht für eine OP entscheiden können, bei Ihrer Entscheidung helfen wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    ELLA TEMSCHENKO

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