Uni-Köln, Neurochirurgische Klinik

Neurochirurgische Klinik Uni-Köln

 

Kommentare von Patienten dieser Klinik:

Der Leidensweg von Elena Ludwig, Dez. 2010 – Juli 2012

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6 Responses to Uni-Köln, Neurochirurgische Klinik

  1. Joachim sagt:

    Meine Leidenszeit begann etwa 2010, kurz nach dem mir Zahnimplantate gesetzt wurden. Wie aus heiterem Himmel kamen die Blitze und verursachten stechende und wahnsinnige Schmerzen. Natürlich habe auch ich erstmal an ein Zahnproblem gedacht und dann verschiedene Zahnärzte und Kieferchirurgen konsultiert. Keiner konnte mir weiterhelfen. Dann noch zum Augenarzt, der auch nichts feststellen konnte aber mich zum Neurologen schickte. Der war im gleichen Ärztehaus und diagnostizierte sofort die Trigeminusneuralgie. Mit verschiedenen Medikamenten, zum Schluss Lyrica 600mg täglich, waren die Schmerz-Attacken mehr oder weniger stark, jedoch auf Dauer nicht aushaltbar. Ich habe mich dann zu einer Operation entschlossen und bin bei 3 Professoren gewesen, die sich auf Operationen nach Janetta spezialisiert haben. Letztendlich fühlte ich mich bei Prof. Hampl in Köln in den richtigen Händen. Da die Diagnose Trigeminusneuralgie eine Ausschlussdiagnose ist, wurde ich für mehrere Wochen auch von Prof. Zöller, von der Kölner Universitätsklinik, behandelt. Nach dem auch diese Behandlung nicht zu dauerhafter Schmerzfreiheit führte, entschloss sich dann Prof. Hampl zur Operation. Im Mai 2012 wurde ich dann operiert. Am Tag nach der Operation waren die Schmerzen weg. Prof. Hampl meinte damals, dass ich in diesem Leben dann keine Probleme mehr mit Trigeminusneuralgie haben werde. Ob das zutrifft kann ich nicht sagen – noch lebe ich – aber es sind jetzt über 7 Jahre die ich absolut schmerzfrei bin. Nochmals besten Dank an Prof. Hampl. Uneingeschränkte Empfehlung für diesen Mediziner.
    Joachim
    jetzt 65 Jahre alt

  2. Uschi Preiß sagt:

    ich litt 6 Jahre an TN mit allen schlimmen Begleiterscheinungen.
    Bis man herausfand , dass ich unter TN litt, waren rechts oben die Zähne schon weg. Carbamazepin und Gabapantin musste ich am Ende in sehr hoher Dosis zu mir nehmen , dass mein Neurologe zu einer Janetta OP riet. Im Internet bei meiner Suche nach der kompetentesten Hilfe
    stieß ich auf die “ weiße Liste “ von der Bertelsmann Stiftung. Da stand die Uniklinik Köln an erster Stelle mit Prof.Hampl als Neurochirurg.
    Unser erstes Gespräch war Mitte April diesen Jahres. Am 2.5. wurde ich
    schon operiert . Ich kann nur Gutes berichten. Alle Mitarbeiter waren trotz hoher Belastung immer freundlich , kompetent und hilfsbereit. Nach 6 Wochen waren die Tabletten “ ausgeschlichen“ und ich fühlte mich wie neu geboren . Am Freitag , 22.08.hatte ich das letzte Gespräch mit Prof.Hampl in der Panklinik und ich konnte ihm nochmal sagen wie dankbar ich bin.
    Ursula Preiß
    Noch ein Hinweis : ich bin normaler Kassenpatient!
    und lag im 14.Stock in einem sehr schönen 2-Bett zimmer

  3. Sonja Tröstrum sagt:

    Liebe leidenden Betroffenen,
    ohne grosse Ausführungen zu machen, möchte ich dazu ermuntern, durch ein MRT die Ursache der Trigeminusbeschwerden abzuklären. Das Forum hat dann letztendlich meine 77jährige Mutter ermunternt, die letzten Kräfte zu sammeln und dies vom Hausarzt veranlassen zu lassen. Ein Besuch beim Neurochirurg, der die Janetta-Methode direkt empfahl,wenn die Röntgenergebnisse es hergaben, gab dann wieder einen Hoffnungsschimmer. Dank Prof. Hampl, dem Operateur am Klinikum Köln, wurde meiner Mutter 100 % ige Lebensqualität wiedergegeben
    Jahrelanges Konsultieren beim Neurologen hatten nur ein stetiges Erhöhen der Carbamazepindosis zur Folge, ohne nur einmal ein MRT anzuordnen. Heute, nach einem halben Jahr nach der OP noch,könnte ich darüber noch sehr ärgerlich werden. Die OP war zwar auch kein Spaziergang aufgrund von Übelkeit danach. Aber der „KOSTEN-NUTZEN-Faktor ist nicht zu beschreiben. Wir als Familie, natürlich im Besonderen, danken Prof. Hampl für diese wunderbare Arbeit !!!Und das als Kassenpatient.

  4. Karl-Heinz Griesel sagt:

    Ich leide seit ca 10 Jahren an TN. Ich war in Köln Inder uni Klinik bei Prof. Dr. Hampel. Dieser Arzt hat mir von einer OP abgeraten solange Tabletten helfen. Zur Zeit nehme ich täglich 3- 4 x 800mg Gabapentin und 2 x 300mg Lyrica ( Nervenschmerzmittel ) Bei heftigen Attaken Ibuprofen 600 oder 800. Ich muss allerdings sagen , das die kalten Monate grausam sind ,weil die Attaken häufiger sind. Aber sie sind bei diesen Tabletten zu ertagen. Ich hoffe,das die Tablettendosis nicht mehr erhöht werden muss.

    Karl-Heinz Griesel

  5. Tanja Braun sagt:

    Ich war schon ein paar mal auf ihrer Seite,und habe mich nun entschlossen zu schreiben. Ich schreibe über die Krankengeschichte meines Mannes. Er leidet seit Aug. 2004 an TN , er ist Jahrg. 75 also noch recht jung. Bei ihm fing es auch mit Zahnschmerzen an, er bekam auch einen Zahn gezogen, aber es wurde nicht besser. Da die Schmerzen immer schlimmer wurden, ging er schließlich zum Neurologen.Dieser stellte dann die TN fest.

    Er wurde mit Medikamenten eingestellt, wodurch die Schmerzen auch erst etwas besser wurden. Zwischendurch hatte er allerdings immer mal heftige Attacken. Irgendwann war er auch mal schmerzfrei,(ich kann leider den genauen Zeitpunkt nicht mehr sagen). Im Jahr 05 kamen die Schmerzen dann heftig wieder. Da mein Mann im Forst arbeitet vermuteten wir ,dass es mit seiner körperlichen Arbeit zusammen hing. Bald hatten wir aber auch einen anderen Verdacht, dass er vielleicht Burroliose haben könnte, da er oft schon viele Zeckenbisse hatte. Unser Hausarzt konnte den Verdacht nicht bestätigen. Durch einen Arbeitskollegen kamen wir an die Burroliose-Klinik in Augsburg. Diese stellten eine Burroliose in den Zellen fest. Er wurde drei Monate mit Antibiotikum behandelt und war danach ca. ein halbes Jahr schmerzfrei.

    Die Schmerzattacken kamen in verstärkter Form wieder. Eine Nachuntersuchung in Augsburg ergab, dass die Burrillien weg waren. Also standen wir wieder am Anfang. Wir haben dann noch einiges probiert, Schmerztherapien mit Strom und Wärme, sind zum Ostheopaten gegangen, aber alles hat nur ein bischen geholfen. 09 waren die Schmerzen dann wieder so schlimm , dass er ins K-Haus ging aber da konnte man ihm auch nicht wirklich helfen. Jetzt akkut ist es so, dass er wieder sehr starke Attacken hat, dass er sich entschieden hat ,die OP nach Jannetta in der Uni Köln machen zu lassen. Einen Termin hat er aber noch nicht. Ich hoffe, dass er schnellst möglich einen bekommt und das alles gut geht. Ich wünsche allen anderen Patienten alles Gute!!

    LG Tanja Braun, 14.08.11

    Hallo zusammen, hiermit melde ich mich zurück, um über meinen Mann zu berichten. Er hat am 7.9.11 die OP nach Janetta durchführen lassen. Er hat alles gut überstanden und ist seitdem schmerzfrei (: !! Ihm geht es sehr viel besser und hat seine Lebensqualität wiedergefunden. Momentan hat er schon drei Medikamentensorten abgebaut, bis Ende des Monats soll auch der Rest abgebaut sein. Wir hoffen alle, dass es gut geht und sich die OP gelohnt hat. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden. Allen anderen Patienten wünsche ich alles Gute .

    LG Tanja Braun, 29.10.11

  6. Doris Tittel sagt:

    Guten Abend aus Duisburg,
    ich habe in diesem Forum viele Informationen über Trigeminusneuralgie und deren Behandlungsmöglichkeiten bekommen. In den Berichten Betroffener fand ich den Leidensweg meines Vaters gut beschrieben. Hier las ich über mögliche OP-Methoden und deren Risiken.

    Aus diesem Grund möchte ich mich im Namen meines Vaters Alfred Zell bei all denen herzlich bedanken von deren Erfahrungen wir profitieren durften.

    Mein Vater litt 4 Jahre lang unter TN. Es begann mit kribbeln und Taubheitsgefühl in der rechten Gesichtshälfte. Daraus entwickelte sich schnell ein Berührungsschmerz mit sekundenschnellen Schmerzblitzen. Leider steigerten sich die Schmerzen und damit auch die Medikation. Die Einnahme von 3-4 mal Gabapantin 600 mg zeigte kaum Wirkung. Mein Vater musste zusätzlich Oxcarbazepin 600 mg einnehmen. Die Nebenwirkungen waren fatal, er konnte kaum noch am täglichen Leben teilnehmen.

    Ich berichtete ihm von der Möglichkeit einer OP nach Janetta und las ihm viele Berichte bereits operierter Leidensgenossen vor. Aber sowohl der Neurologe als auch der Hausarzt waren strikt gegen diese OP. So dauerte es einige Zeit bis ich meinen Vater zu einem Termin bei Prof. Dr. Hampl überreden konnte. Mein Vater hatte sofort Vertrauen und auch wir waren der Meinung den richtigen Arzt gefunden zu haben. Kompetent, ruhig, sachlich und überaus sympathisch beantwortete Prof. Dr. Hampl alle unsere Fragen ausführlich und geduldig.

    Am 12.01.2011 wurde mein 74-jähriger Vater von Dr. Hampl operiert. Es folgten tatsächlich 2 sehr schwere Nächte auf der Intensivstation. Mein Vater hatte sehr unter den Folgen der Narkose sowie unter dem Verlust der Gehirnflüssigkeit zu leiden. Er war kaum ansprechbar, sehr desorientiert und musste in der 1. Nacht sediert werden. Aber die Schmerzen sind verschwunden— und nach Meinung von Dr. Hampl bis an sein Lebensende. Es ist unglaublich schön ihn schmerzfrei zu erleben. Allerdings spricht er immer noch sehr undeutlich und ist nach längerem Schlaf sehr durcheinander. Nach Meinung Dr. Hampls wird sich dies noch legen.

    Und mein Vater ist seit dem völlig schmerzfrei. Er kann endlich wieder herzlich lachen, alles essen und entspannt sprechen. Es ist eine ganz grosse Freude ihn so entspannt und zufrieden zu sehen. Er hatte sehr mit den Nachwirkungen der Narkose zu kämpfen aber nach 2 Tagen war auch dies überstanden. Die Betreuung sowohl auf der neurochirurgischen Intensivstation als auch auf der neurochirurgischen Station war beispielhaft. Es war jederzeit ein Arzt/eine Ärztin zu sprechen und das gesammte Personal war freundlich und bemüht.

    Unser Fazit, es war die richtige Entscheidung. Auch mit 74 Jahren kann man diese OP gut meistern. Schade nur, (aber verständlich) das mein Vater so lange zögerte.

    Der Hinweis auf Prof Dr, Hampl in diesem Forum war wirklich ein Geschenk.

    Gerne werden wir evtl Fragen beantworten (stellen Sie Ihre Fragen bitte unter „Beitrag schreiben“, ich leite das weiter), Ihnen allen noch einmal herzlichen Dank

    Alfred Zell und Doris Tittel, 21.01.2011

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