Eine weitere erfolgreiche OP in der Neurochirurgie Bamberg

Am 22. Januar diesen Jahres habe ich mich von Professor Dr. Dr. Feigl in Bamberg erfolgreich operieren lassen. Die Operationsmethode nennt sich mikrovaskuläre Dekompression nach Jannetta . Der Schmerz war sofort nach dem Eingriff weg. Die üblichen, angekündigten Beschwerden nach dem Eingriff beschäftigten mich ca. eine Woche. Aber Übelkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen und Missempfindungen der dem Trigeminusnerv benachbarten Sinnesnerven wurden milder. Mit leichten Taubheitsgefühlen am rechten Mundwinkel und der Zunge wurde ich am 29. Januar nach Hause entlassen.

Ein wenig zu meiner Schmerzkarriere der Trigeminusneuralgie.
Circa seit Ende 2016 hatte ich ab und zu ein Gefühl, als ob ein Zahn empfindlich auf Kaubewegungen reagieren würde. Darauf hin habe ich natürlich alle zahnärztlichen Ursachen versucht auszuschließen. Und es war auch weiter eigentlich noch keine große Einschränkung meiner Lebensqualität. Allerdings traten Ende April 2018 so heftige Schmerzen im Unterkiefer- Bereich auf, dass ich mich im Ruhrgebiet in die Neurologie begeben habe. Dort wurden ein MRT und CT gemacht und schnell war klar, dass eine klassische Trigeminusneuralgie vorliegt. Die Schmerzen waren für mich in keiner Skala mehr messbar. Ich habe Attacken von bis zu 1 Stunde erlebt.
Bei der Recherche nach einem Arzt, der mir in dieser Sache weiterhelfen kann, sind meine Frau und ich auf Informationen über Prof. Dr. Dr. Feigl gestoßen. Ich habe mit Frau Formago vom Sekretariat Kontakt aufgenommen. Es wurde ein Beratungstermin mit dem Professor vereinbart. Termingenau wurden die nötigen Untersuchungen zum Ausschluss anderer Auslöser, wie Zähne, Kiefer oder Ohren bei Spezialisten im Bamberg von ihr geplant.
Im Anschluss fand das Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Feigl in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt. Er hatte Zeit für alle Fragen und konnte mir alles für mich verständlich erklären. Meine bisherige Behandlung bestand bis dahin in ansteigender und selbst dosierbarer Gabe von Gabapentin. Selbst bei Höchstgabe 3600 mg pro Tag war keine eindeutige Schmerzlinderung zu erkennen.
Eine der ersten Fragen von Prof. Dr. Dr. Feigl war: hilft die Medikation? Ein eindeutiges Nein. Ob hoch dosiert, in mittlerer Gabe oder ganz ohne Medikament, die Schmerzen traten immer wieder in höchster Intensität auf. Das Schlimmste war für mich der Wechsel von überfallartigen Attacken und Ruhephasen. In dem Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Feigl war für mich sofort klar, dass nur eine Operation Abhilfe schaffen kann. Es wurde ein eindeutiger Gefäß-Nerv Kontakt festgestellt, der für die Schmerzen die Ursache war. Durch die langfristige Planung sowohl von meiner als auch der Seite der Bamberger Klinik haben wir einen Operations Termin für den 22. Januar 2019 vereinbart. Leider hatte ich noch häufiger Anfallattacken, die auch zum Teil sehr sehr langanhaltend und super schmerzhaft waren. Ich war dermaßen eingeschränkt, dass meine Frau viele Entscheidungen anstoßen musste. Ich habe mich im Ruhrgebiet Anfang Januar in eine Schmerztherapie begeben. Wir haben dann entschieden mich nach Bamberg zu verlegen um dort die restliche Zeit bis zur Operation in der Schmerztherapie zu verbringen.
Jetzt, fast drei Monate nach der Operation, geht es mir hervorragend. Ich habe lediglich noch leichte Taubheitsgefühle im rechten Mundwinkelbereich, die immer schwächer werden.
Prof. Dr. Dr. Feigl hatte mich auf diese temporären Erscheinungen vorbereitet. Diese sind für mich zu vernachlässigen. Die Hauptsache ist, dass ich seit der OP absolut schmerzfrei bin und wir so unser normales Leben zurück haben.
Ich habe mich die ganze Zeit im Klinikum Bamberg gut aufgehoben gefühlt. Von der Anmeldung über die Radiologie, die vorbereitenden Arztgespräche, die Intensivstation, die Schwestern und Pfleger und die Mitarbeiter auf der Station, die Physiotherapie, alle haben mich sehr kompetent und freundlich begleitet, behandelt und unterstützt.
Natürlich gilt mein Dank auch besonders Professor Dr. Dr. Feigl und seinem OP-Team.

Johannes Schlaghecke

Bamberg, Klinik für Neurochirurgie Prof. Dr. Dr. Feigl

 

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