Neukölln, Vivantes Klinik

Neukölln, Vivantes Klinik

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Neukölln, Vivantes Klinik

  1. Mark sagt:

    Liebe Leidensgenossen,
    Nun ist es fast ein Jahr her und ich möchte gerne meine wertvollen Erfahrungen mit Euch allen teilen. bin so wie ihr alle acht Monate lang durch die Hölle gegangen. Am Ende hatte ich mehrfach Suizidgedanken und die Tabletten die ich nahm hatten so starke Nebenwirkungen dass nicht das Gefühl hatte der Kopf platzt. In der schlimmsten Phase kurz vor der OP hatte ich Carbamazepin in Höchstdosis 1800 pro Tag sowie Phynetoin und Baclofen eingenommen.

    Ich konnte nicht sprechen nicht essen kaum was trinken geschweige denn Zähneputzen. Hatte Sozial komplett isoliert meinen Job verloren und verschuldet. Hatte 20 Kilo abgenommen und war magerdünn.
    Ich war zuvor erfolgreich als selbständiger SAP Unternehmensberater unterwegs und meine Frau war schwanger mit unserem 2. Kind.

    Am Ende hatte ich mich dann glücklicherweise doch für die OP nach Janetta entschieden. Diese OP hat 100% geholfen. Ich habe keine Schmerzen mehr. Ich kann wieder essen, trinken, reden, lachen, Spaß im Leben haben. Bin inzwischen wieder beruflich sogar erfolgreicher als vorher und kann mit meiner Familie wieder glücklich leben und Urlaub machen.

    Warum ich so lange gewartet habe mit der OP?

    Das Problem war dass man mir in der Berliner Charité neurologische Abteilung , nach einem MRT gesagt habe ich hätte keinen klaren Befund für eine Operation.
    Diese fatale Fehleinschätzung führte dazu, dass ich monatelang in dem Glauben war dass mir dieser Operation nicht helfen könnte.
    Am Ende kam ich durch einen glücklichen Umstand zu dem richtigen Arzt im Krankenhaus Neukölln (Vivantes Klinik). In der dortigen Neurochirurgie bekam ich dann sehr schnell einen Termin für die Operation.
    Sofort nach der Operation war ich beschwerdefrei abgesehen von postoperativen Beschwerden die aber alle komplett nach ein paar Wochen nach lassen.

    Ich kann daher nur jedem hier leidenden (der das gleiche durchmacht wie ich damals) dringend empfehlen diese Operation durchzuführen. Laut Auskunft meines OP Arztes ist es fast immer die gleiche Ursache. Nur sieht man das ganze sehr selten im MRT.

    Leider konnte mir das kein Neurologe davor sagen. Ich habe unzählige Neurologen umsonst aufgesucht. Ihr müsst euch gleich an die Neurochirurgie wenden. Neurologen und die Neurochirurgen scheinen zwei völlig verschiedene Typen von Ärzten zu sein und haben offenbar überhaupt nichts miteinander zu tun. Für mich alles sehr unverständlich aber leider ist es so.

    Die Neurologen überweisen niemanden in die Neurochirurgie – das könnt ihr vergessen – ihr müsst euch selbst drum kümmern.
    Ich möchte euch mit meiner Erfahrung Mut machen und ich hoffe dass ihr diese Operation durchführt. Dann ist Schluss mit den Schmerzen.
    Wichtig nur dass sie in ein Krankenhaus geht was diese OP sehr oft macht, das heißt mindestens einmal pro Woche. Ich kann das oben erwähnte Krankenhaus in Berlin-Neukölln wärmstens empfehlen möchte aber hier keine Namen nennen. Es gibt aber zwangsläufig sowieso nur zwei Ärzte die dann in dem Krankenhaus für euch in Frage kommen.

    Ich wünsche euch viel Glück bei eurem weiteren Verlauf und es gibt Licht am Ende des Tunnels. Glaube daran und es wird funktionieren !!
    Alles Gute euer Mark

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.