Neurochirurgische Klinik Mannheim

Seit August 2015 leitet Prof. Dr. Hänggi die neurochirurgische Klinik in Mannheim. Zusammen mit Dr. Etminan wechselte er von der Neurochirugie Düsseldorf nach Mannheim.

Neurochirurgische Klinik Mannheim

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4 Antworten auf Neurochirurgische Klinik Mannheim

  1. M. Ahlborn, Göttingen sagt:

    30 lange Jahre litt ich an einer klassischen Trigeminusneuralgie, die in fast regelmäßigen Intervallen für Wochen, manchmal für Monate, mein Leben bestimmte. Ich zog mich zurück und wurde irgendwann sogar depressiv, da auch die höchsten Dosen meines Schmerzmittelcocktails nicht mehr halfen. Der Schmerz tobte durch mein Gesicht. Kauen? Nicht möglich. Zähne putzen? Nur auf einer Seite. Vergiss es. Sprechen? Wie denn? Gesicht eincremen? Nur auf der gesunden Seite. Und so weiter…..
    Im Januar 2016 begann dann eine Schmerzattacke, die gar nicht mehr nachliess und es gab kein Medikament, das noch half. Das war kein Leben mehr, das war die Hölle. Vor der Jannetta-OP hatte ich große Angst – immerhin eine OP am Kopf und ich bin inzwischen 77 Jahre alt! Die ständig aggressiver werdenden Schmerzan ließen mir letztendlich keine Wahl, ich war mürbe. Zusammen mit einer Freundin bin ich im Internet alle Kliniken durchgegangen und habe nach d e m Neurochirurgen gesucht. In diesem Forum sind wir fündig geworden.
    Ich verabredete einen Termin in der Universitätsklinik Mannheim bei Dr. Etminan. Die lange Fahrt von Norddeutschland nach Mannheim nahm ich in Kauf.
    Dr. Etminannahm sich Zeit, las meine Befunde durch und erklärte, was er tun würde – und schon durch seine beruhigende, freundliche Art wurde meine Angst schnell weniger und ich fasste Vertrauen.
    Für den 10.1.2017 stand ich auf dem OP-Plan.
    Am 30.12.2016 allerdings fuhr ich notfallmäßig nach Mannheim, da mich die Schmerzen auf das unerträglichste terrorisierten.
    Man empfing mich sehr freundlich und aufmerksam und ich wurde umsichtig betreut.
    Gleich nach Neujahr wurde ich am 2.1. von Dr. Etminan operiert – und seither geht es bergauf.
    Keine Schmerzen mehr!
    Ich konnte es kaum glauben! Es war wie ein Wunder für mich.
    Jeder, der diese Schmerzen hat oder hatte weiß, wovon ich rede. Und nun reihen sich die schmerzfreien Tage aneinander wie Perlen auf einer Schnur!
    Alles, was in diesem Forum über Dr. Etminan steht, ist wahr.
    Er ist einfühlsam, geht auf seine Patienten ein.
    Er nimmt die Angst.
    Er nimmt den Schmerz.
    Er gibt ihnen ihr Leben wieder.
    Ich könnte nicht dankbarer sein.

  2. Leyendecker-Fabry, Angelika sagt:

    Lieber Herr Prof. Dr. Haenggi,
    lieber Herr Dr. Etminan,

    vielen Dank fuer alles, was Sie fuer mich getan haben. Ich werde es Ihnen nie vergessen.

    Es gruesst Sie herzlich Angelika Leyendecker-Fabry

  3. Sabine Marx sagt:

    Welch ein Glück für mich das dieser geniale Arzt Dr. Etminan nach Mannheim wechselte !! Etwas besseres hätte mir in meiner Not nicht passieren können !

    Nach 9 Tagen erfolgloser Therapieversuche in der Neurologie in Ludwigshafen, mit Schmerzpumpe und Morphingaben (Sprechen, Essen, Trinken, Hautberührung nicht möglich) wurde ich in die Neurochirurgie nach Mannheim verlegt.
    Dort wurde ich erfolgreich von Dr. Etminan operiert.
    Der Trigeminus gibt ab und an noch ein kleines Lebenszeichen von sich, absolut nicht tragisch !! Ich kann schon seit dem ersten Tag nach der OP wieder beschwerdefrei essen, sprechen usw.

    Die Welt bräuchte noch vieeeel mehr solche Menschen/Ärzte !

    Wer ungefragt gibt, gibt doppelt. (arab. Sprichwort)

  4. Joachim Reuter sagt:

    Die unten aufgeführten Beiträge betreffen Dr. Etminan. Zu dieser Zeit arbeitete er noch in der Neurochirurgie Düsseldorf. Aber ich denke, diese Beiträge sollten jetzt auch hier zu lesen sein.

    Frerichs,Yasmin, 26. Juli 2015 um 21:55

    Guten Abend!
    Ich berichte hier über meine Tante,78 Jahre,sehr fit für ihr Alter.
    Einige Episoden Trigeminus Neuralgie überstanden,mit schmerzfreien Intervallen,doch der letzte Schub hat sie umgehauen.Maximale Medikamentendosis -nichts hat geholfen,sie war am Ende.
    Das durchgeführte MRT zeigte einen eindeutigen Gefäss-Nervenkonflikt.
    Vorstellung Neurologin mit diesem Befund -lediglich Medikamentenerhöhung,die nichts brachte.
    Vorstellung Notfallambulanz Uniklinik Düsseldorf -nada.
    Sie hat sich dann,als gar nichts mehr ging, mit gepackter Tasche ohne festen Termin in die Neurochirurgische Ambulanz der Uniklinik Düsseldorf geschleppt.
    Der behandelnde Arzt machte ihr wenig Hoffnung,nahm aber dennoch Rücksprache mit PD Dr.Etminan.
    Und dann -kaum zu glauben -sie wurde noch am gleichen Tag(!!!) von Dr. Etminan operiert!!Die OP nach Jannetta.
    Ein unglaublicher Glücksfall.
    Sie hat sich superschnell von der OP,die jetzt knapp 5 Wochen zurückliegt,erholt.Sie ist jetzt wieder so fit als wäre nie etwas gewesen.
    Wir sind PD.Dr Etminan und seinem Team sehr sehr dankbar.
    Allerdings,dies zur Info –: er und Prof. Hänggi werden die Uniklinik Düsseldorf verlassen -Richtung Mannheim.
    Wünsche allen Betroffenen viel Kraft!
    Vielleicht trägt diese Erfolgsgeschichte ja auch dazu bei,dass der ein oder andere die Furcht verliert vor dieser Operation.
    Alles Gute,
    Y.

    Andreas Böhm. 22. August 2013 um 10:24

    Ich bin 44 Jahre alt und wohne in Düsseldorf.

    Im März dieses Jahres fingen die Schmerzschübe aus heiterem Himmel an. Es war ein Schmerz den ich nie zuvor hatte und so auch nicht kannte. Es begann mit einem Blitz im Oberkiefer. Toll, dachte ich, Zahnschmerzen, und das am Sonntagabend. Schnell breitete sich der Schmerz aber über Gaumen, nahe dem rechten Ohr an Auge und Schläfen vorbei bis tief in den Kopf aus. 3 Stunden lang wahnsinnige Schmerzen. Da es das erste Mal war, hatte ich an noch nichts böses gedacht. Der Montag verlief dann normal bis spät abends dann der nächste Schub kam. Wieder ca 3 Stunden Hölle. Da ich als Informatiker ständig vor Monitoren sitze, dachte ich zunächst an eine Überlastung. Am nächsten Tag überfiel mich die Schmerzattacke schon in der Mittagspause. Ich brach den Arbeitstag ab und fuhr direkt zu meinem Hausarzt. Der überwies mich noch am gleichen Tag zu einer Neurologin (Frau Dr. Müllmann, Düsseldorf) die nach meinen Schilderungen direkt ein MRT empfahl. Gesagt, getan. Eine Woche später hatte ich dann den Termin zum MRT. Festgestellt wurde zunächst ein Angiom (Blutgefäßekurzschluss) am Thalamus. Mit diesem Befund wurde ich dann an die UniKlinik Düsseldorf verwiesen. Dort hat der Oberarzt Dr. Etminam anhand der Bilder schnell festgestellt, dass bei mir eine OP nach Janetta helfen könne. Was hatte ich zu verlieren? Eine Erfolgschance von min 70% motivierte mich sofort diese OP durchführen zu lassen. Vor drei Wochen wurde ich operiert. Eine 90 Minütige OP in der alles gut verlief, ich habe momentan noch Probleme mit dem rechten Gehör, aber das wird von Woche zu Woche besser, ich gehe davon aus, das ich bald wieder normal hören werde, fühlt ich im Moment an als ob ich einseitig rechts im Flugzeug säße ;) Manchmal knackt es ein wenig, mit Druckausgleich (bekannt vom tauchen) kann ich manchmal auch ein bisschen nachhelfen. Ich kann die Uni Düsseldorf nur wärmstens empfehlen. Der Aufenthalt dort war sehr angenehm, soweit man das von einem Krankenhausaufenthalt sagen kann.

    Dr Etminam ist ein sehr offener, direkter Arzt, der sich die Zeit nimmt den Patienten umfassend über Chancen und Risiken aufzuklären. Die Entscheidung ob eine OP stattfindet muss letztlich vom Patienten getroffen werden.

    Meine Trigeminusneuralgie hat nach 8 Wochen ein gutes Ende gefunden. Nach der OP hatte ich noch 3 Schmerzschübe, die aber in der Intensität deutlich nachgelassen haben und in immer größer werdenden Intervallen auftreten. Ich nehme es als eine Art abklingen wahr und gehe davon aus, dass ich bald komplett schmerzfrei bin. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut und möchte mich auch nochmal bei Dr. Etminam und seinem Team bedanken.

    Andreas Böhm, 11.05.2013

    Sprite, 15. November 2014 um 23:48

    Guten Tag,
    Mein Mann wurde letzte Woche auch in der Uniklinik Düsseldorf von Prof. Hänggi /Dr. Etminan operiert. Keine Schmerzen mehr! Die letzten Tage vorher hat er nicht mehr sprechen können. Auch nicht mehr essen oder trinken (und damit auch nicht mehr die Medikamente aufnehmen). Es war fürchterlich und Prof Hänggi sagte sofort zu, als ich ihn in meiner Not anrief.

    Bisher hat alles geklappt, keine Schmerzen, kein Gehörverlust, keine Gesichtsnervenschädigungen. Natürlich ist das eine große OP, aber der Leidensdruck war so hoch, dass es keine andere Möglichkeit gab. Wir sind sehr dankbar.
    Der ganze Leidensweg würde dieses Forum überfordern.

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